Wir haben es schon immer gewusst: Kreta ist in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Außergewöhnlich schön, außergewöhnlich sonnig und natürlich außergewöhnlich gastfreundlich. Darüber hinaus verfügt die Insel aber noch über weitere Besonderheiten, die man nicht in den gängigen Reiseführern findet. Hier einige Beispiele:

  • Kreta ist die größte Insel Griechenlands und die fĂĽnftgrößte im Mittelmeer. Auf Platz 1 liegt Sizilien, gefolgt von Sardinien, Zypern und Korsika.
Paradiesischer Strand ©Leben auf Kreta
  • Auf Kreta finden sich imposante 112 Strände mit blauer Flagge. Eine solche Menge an makellosen, schönen Stränden wĂĽnschen sich viele andere Inseln, um ihren Tourismus anzukurbeln.
  • Kreta gehört seit 1913 offiziell zu Griechenland. Insofern ist hier auch die griechische Nationalhymne offizielles Kulturgut. Die Hymne selbst ist deswegen besonders, da sie aus 158 Strophen besteht.
  • Aufgrund der natĂĽrlichen Gegebenheiten mag es ĂĽberraschen, aber trotzdem kommen einige der besten griechischen Weine aus Kreta.
  • Da wir gerade ĂĽber Alkohol reden: Im Gegensatz zum Festland (Ouzo) ist das bevorzugte Getränk auf Kreta der Raki. Dabei handelt es sich um ein stark alkoholisches Getränk, dass nach beinahe jeder Mahlzeit serviert wird. Raki ist ein Symbol fĂĽr Kultur und Gastfreundschaft. Jamas!
  • Kreta ist nicht nur im Sommer ein ganz besonders Urlaubsziel. Von den insgesamt 18 Skigebieten in Griechenland gilt das auf Kreta als das meteorologisch AuĂźergewöhnlichste.
  • Der Vater der Hollywood-Schauspielerin Jennifer Aniston („Friends“, „…und dann kam Polly“, „Trennung mit Hindernissen“, …) wurde auf Kreta geboren. *Danke an Max aus der „Kreta“-Gruppe.
  • Die griechisch-kretischen Parkregeln können den unwissenden Urlauber leicht einiges Geld kosten. So besagt eine Regel, dass Halteverbotsschilder mit einer senkrechten Linie an „ungeraden“ Monaten GĂĽltigkeit besitzen, das heiĂźt im Januar, März, Mai, Juli, September und November. Finden sich auf den Schildern zwei senkrechte Linien, so beziehen sich diese auf die ĂĽbrigen, die „geraden“ Monate. Sehr eigenartig…
  • Die Minoer fĂĽhrten vor langer Zeit verschiedenste Tiere auf Kreta und dem gesamten Griechenland ein. Hierzu zählen Schafe, Schweine, Ziegen, Rinder und auch Hunde.
  • Apropos, auf Kreta gibt es viele Ziegen. Ăśberall. Es sind die verschiedensten Arten anzutreffen, von denen die Kri Kri-Ziege wohl die bekannteste ist. Vor Agios Nikolaos liegt sogar eine Insel, die nach ihren Einwohnern benannt wurde – die Kri Kri-Insel.
  • Auf Kreta wird, wie auch im Rest des Landes, der Namenstag größer gefeiert als der Geburtstag.
  • Ikarus, der Sohn des Daedalus, machte FlĂĽgel aus Wachs und flog in den Himmel. Dummerweise schmolz die Hitze der Sonne das Wachs und der fliegende Ikarus stĂĽrzte ins Meer und starb. Auch diese Legende fand auf Kreta statt, genauer gesagt im heutigen Agia Galini.
  • Auf Kreta finden sich 400 Schluchten. Dabei ist die 18 Kilometer lange Samaria-Schlucht die größte unter ihnen.
  • Nickt ein Kreter mit dem Kopf kurz nach oben, so bedeutet dies „Nein“. Das griechische Wort „ναί”wird wie „nä“ ausgesprochen, bedeutet aber „ja“. Ach so…
  • Europas größter Dattelpalmenwald befindet sich auf Kreta.
Leckere Mezze in Kato Chorio©Leben auf Kreta
  • Die Kultur, die Kunst und das Essen Kretas wurden vor allem von Arabern und Italienern beeinflusst.
  • Auf Kreta befand sich die letzte bekannte Leprakolonie Europas – Spinalonga.
  • Einem veralteten Gesetz zufolge mĂĽssen die Fahrräder auf Kreta ein polizeiliches Kennzeichen tragen. GlĂĽcklicherweise ist dieses Gesetz den meisten Griechen unbekannt – auch den Polizisten.
  • Kretas Luft besitzt heilende Kräfte. Darauf wies bereits Hippokrates hin, der Vater der westlichen Medizin.
  • Auf lateinisch war die Insel unter dem Namen „Creta“ bekannt. In biblischen Versen wurde Kreta als „Caphtor“ bezeichnet. Syrer nannten die Insel „Captara“ und die alten Ă„gypter „Keftiu“, wogegen Araber Kreta den Namen „Chandakas“ gaben. Wer weiĂź, wie unsere Lieblingsinsel in einigen hundert Jahren genannt wird…
  • Ausgrabungen beweisen, dass die ersten Siedlungen auf Kreta aus dem 7. Jahrtausend vor Christi stammen.

Und hier noch zwei interessante Fakten zu Griechenland:

  • Griechenland, der Name: Eigentlich ist Griechenland gar nicht der offizielle Name des Landes, sondern „Hellenische Republik“. Geprägt wurde der Begriff „Griechenland“ von den Römern.
  • Griechenland, die Flagge: An den Farben der griechischen Nationalflagge waren eigentlich wir Deutschen schuld, besser gesagt die Bayern. Der erste König des neuen Griechenlands war Otto I., gefolgt von seinem Sohn Ludwig I. Aus enger Verbundenheit zwischen Griechenland und Bayern wurde die blau-weiĂźe Farbe in der hellenischen Nationalflagge ĂĽbernommen.

ZurĂĽck zu unserer Homepage gelangst Du hier

(Ingo Blisse)