Agia Galini – friedfertiges Dorf mit heiterer Gelassenheit

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©PhotoArt Claudia Kleemann
Traumhafter Anblick: Agia Galini ©PhotoArt Claudia Kleemann

Agia Galini, einer der wohl schönsten Orte auf Kreta, liegt in malerischer Hanglage an der Südküste der Insel. Von Heraklion aus benötigt man etwa anderthalb Stunden, um Agia Galini zu erreichen. Ende der 70er begann der Ort, sich von einem kleinen Fischerdorf zu einem Touristikzentrum zu entwickeln. In diesem Zug entstanden bis heute zahlreiche Hotels, Pensionen, Tavernen, Bars und Diskotheken. Trotz allem hat Agia Galini seinen Charme nicht verloren. Die am Hang errichteten Häuser sind eine Augenweide, die malerischen Gassen laden zum Bummeln ein und sollen angeblich die schönsten auf Kreta sein. Von den terrassenförmig angelegten Tavernen nahe des Hafens hat man einen fantastischen Blick auf die Bucht und die Libysche See.

Agia Galini soll nach einer frühchristlichen Märtyrerin der heiligen Galini benannt sein. Der Name hat zwei zauberhafte Bedeutungen: „Friedfertigkeit“ und „Heitere Gelassenheit“.

Gute Ausflugsmöglichkeiten inklusive

Der Hafen gilt als einer der sichersten an der kretischen Südküste. Eine lange Mole schützt ihn vor den zum Teil stürmischen Südwinden. Am Kai liegen kleine Ausflugsboote, die die Strände der Umgebung erschließen. Mit einem Mietwagen hat man hervorragende Ausflugsmöglichkeiten in das Hinterland. Man kann beispielsweise das Gebirgsdorf Zaros besuchen. Dort gibt es die einzige Forellenzucht auf Kreta, deren Teiche man aus einer schattigen Taverne genüsslich betrachten kann. Darüber hinaus befindet sich hier der Eingang zur Rouwas Schlucht. Auch Asomatos mit dem Papa Michalis Museum oder die Traumstrände von Agios Pavlos sind nicht weit entfernt.

Wer es im Urlaub nicht zu ruhig haben möchte, Wert auf eine gute Infrastruktur legt und trotzdem die Möglichkeit haben möchte, sich bei einem Ausflug zurückziehen zu können, ist in Agia Galini bestens aufgehoben.

(Claudia Kleemann)