Der kleine Hafen von Georgioupolis ©PhotoArt Claudia Kleemann

Georgioupolis Lage ist schon etwas Besonderes. An einer wunderschönen, verträumten Bucht gelegen findet sich hier der längste Sandstrand Kretas in einer mit Eukalyptusbäumen gesäumten Flussniederung. Hinter dem Ort ragen die schroffen, weißen Berge empor, die bis in den Sommer hinein mit Schnee bedeckt sind. Die duftenden Eukalyptusbäume wurden Anfang des 20. Jahrhunderts angepflanzt, um die dortige Moorlandschaft trockenzulegen. Erfreulicherweise glückte dies nicht vollständig, denn hier ist bis heute die Heimat vieler Vögel und anderer Tierarten. Mittlerweile steht das Gebiet unter Naturschutz.

Der Ort verfügt über einen romantischen, kleinen Fischereihafen, der vom Flüsschen Almiros gespeist wird. Hier leben viele Wasserschildkröten und Wasservögel.

Traumhafte, aber zentrale Lage

Einzigartige Aussicht ©PhotoArt Claudia Kleemann

Wer in Georgioupolis Ausflugsziele für Kultur oder Shopping sucht, der wird in näherer Umgebung fündig. Rethimno im Osten und Chania im Westen sind nur 25 beziehungsweise 35 Kilometern entfernt. Die Anbindung des Ortes an das öffentliche Verkehrsnetz ist durch die Nähe zur Nationalstraße ohnehin ausgesprochen gut.

Gegründet wurde Georgioupolis erst Ende des 19. Jahrhunderts unter dem damaligen Namen „Almiropolis“. Zu Ehren von „Georg von Griechenland“, dem ersten Hochkommissar Kretas, hat man es später in Georgioupolis umbenannt.

Wunschlos glückliche Urlauber

Mittlerweile ist Georgioupolis bei Touristen sehr beliebt. Kein Wunder, denn der Ort hat für jeden etwas zu bieten. Neben modernen Hotelanlagen gibt es viele  traditionelle Tavernen, Cafés, Restaurants und  Bars. Auch Supermärkte, Bäckereien und Souvenierläden laden zum Bummeln und Verweilen ein. Rund um den Dorfplatz, die Platia, ist immer etwas los und einladende Gastronomie findet man im gesamten Ort. Darüber hinaus sorgen ein Kinderspielplatz, eine Skaterbahn und der Wasserpark für viel Freude bei Klein und Groß.

Die Kapelle im Meer

Ein ganz besonderer Ausblick ©PhotoArt Claudia Kleemann

Außergewöhnlich und vermutlich beliebtestes Fotomotiv ist die Agios Nikolaos Kapelle. Sie liegt im Meer und ist nur über einen Steinweg erreichbar –  aber nur bei ruhiger See, bei stärkeren nördlichen Winden wird der Weg vom Wasser überspült. Die kleine Kapelle wurde vor etwa hundert Jahren von einem Seemann zu Ehren des heiligen Nikolaos, dem Schutzpatron der Seeleute, errichtet.

Der feine Sandstrand von Georgioupolis

Der schier endlose, feine Sandstrand zieht sich über zehn Kilometer am Meer entlang und wird nur durch einige Felsvorsprünge unterbrochen. Die Wasserqualität ist hervorragend, viele Strände sind bewacht. Rechts der Kapelle am ersten Strandteil geht es flach ins Meer. Daher ist dieser Abschnitt bestens für Kinder und Nichtschwimmer geeignet.

Fazit

Der hübsche Ort empfiehlt sich besonders für Besucher, die einen entspannten Urlaub an langen Sandstränden verbringen möchten. Trotzdem wird keinerlei Langeweile aufkommen, denn die zentrale Lage, das Nachtleben und die gute Infrastruktur lassen auch erlebnishungrige Urlauber voll auf ihre Kosten kommen.

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(Claudia Kleemann)