Aufatmen an Bord des TUI-Schiffes „Mein Schiff 6“. Das Andockverbot und der damit verbundene monatelange Stillstand der Kreuzfahrtbranche im Mittelmeer wurde gerade wieder aufgehoben, da meldete das erste Schiff, das Heraklion am Sonntagabend verließ, direkt mehrere Corona-Fälle. An Bord der „Mein Schiff 6“ (TUI Cruises) befanden sich offiziellen Angaben zufolge 922 Passagiere und 666 Crew-Mitglieder.

Nach Verlassen des Hafens von Heraklion hielt das Kreuzfahrtschiff nach Angaben einer Sprecherin von TUI Cruises vor der Insel Milos, um den Passagieren einen „Ausblick auf die griechische Inselwelt zu ermöglichen“. Entgegen ersten Angaben seien weder Passagiere noch Besatzungsmitglieder an Land gegangen.

Aufatmen nach dem Schock

Auf dem unter maltesischer Flagge fahrenden Kreuzfahrtschiff soll ein Dutzend Besatzungsmitglieder positiv auf das Coronavirus getestet worden sein, teilte die griechische Küstenwache mit. Nach einer zweiten Testung konnte jedoch Entwarnung gegeben werden. Es stellte sich heraus, dass alle zwölf Crewmitglieder nicht infiziert seien. Dies war einer Pressemeldung von Tui Cruises zu entnehemn.

Untersuchungen werden fortgesetzt

Inzwischen hat die „Mein Schiff 6“ in der griechischen Hafenstadt Piräus angelegt. Das Staatsfernsehen ERT berichtete, dass sofort Experten der Gesundheitsbehörde (Eody) an Bord gegangen seien. Dabei hieß es, dass alle Reisenden und Crewmitglieder einen Coronavirus-Test machen sollen. Die ersten Schnelltests brachten dabei ausschließlich negative Ergebnisse hervor. Sowohl die Besatzungsmitglieder als auch die Urlauber müssten bis auf Weiteres an Bord bleiben.

Weitere aktuelle Nachrichten aus Kreta finden Sie hier

(LaK)