Falassarna: relaxen, sonnen und schnorcheln ©PhotoArt Claudia Kleemann

Der Strand von Falassarna wird gemeinhin als einer der schönsten zehn Strände Europas bezeichnet. Er liegt 60 Kilometer von Chania entfernt, 17 km westlich von Kissamos.  Am Nordende des Strandes findet man die alten Ruinen der antiken römischen Stadt Falassarna. Die gesamte Umgebung ist als Naturschutzgebiet ausgeschrieben. Im Winter dient sie als Zwischenstation vieler Zugvögel auf ihrem Weg nach Afrika.

Falassarna ist eine ausgedehnte Region und besteht aus fünf aufeinanderfolgenden Stränden, von denen die beiden zentral gelegenen von den meisten Besuchern bevorzugt werden. Der Sand in Falassarna ist blendend weiß, was dem Meer seine typisch türkisblaue, tropische Färbung verleiht. Bei frischem Westwind ist dieser Zauber leider nur eingeschränkt erkennbar.

Die fünf Strände von Falassarna
Auch bei größerem Andrang keine Überfüllung ©PhotoArt Claudia Kleemann

Der einen Kilometer lange und 150 Meter breite Hauptstrand „Pacheia Ammos“ zieht die meisten Besucher an, ohne dabei jemals überfüllt zu wirken.  Auf gröberem Sand als an den übrigen Stränden werden Liegen und Sonnenschirme angeboten. Darüber hinaus kann man sich an den Cafés und Snack Bars verpflegen.

Nördlich vom Pacheia Ammos findet sich ein langer, ruhigerer Strand, der durch Sanddünen und einige Felsen in kleinere Abschnitte unterteilt wird. Wer noch weiter in diese Richtung geht, der findet nahe der archäologischen Stätte eine beschauliche Bucht, die gerade dann zu empfehlen ist, wenn der Wind aus Westen weht. Dann stört sich auch niemand an dem kiesligen Untergrund.

Jeder findet sein Plätzchen ©PhotoArt Claudia Kleemann

Richtung Süden nahe Livadi gibt es einen weiteren sandigen Strand. Da sich im Wasser einige Felsen befinden, lädt dieser Ort zum ausgiebigen Schnorcheln ein. Wo sich so viele schöne Strände aneinanderreihen, da ist natürlich jeder Sonnenuntergang ein beeindruckendes Naturschauspiel. Wer einmal in Falassarna ist, sollte die Chance nicht verpassen, sich davon verzaubern zu lassen.

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(Claudia Kleemann)