Es gibt einige gute Rotweine, die in Griechenland hergestellt werden. Trotzdem sind es seit jeher die trockenen Weißweine, die einem am beständigsten den Atem rauben. Sie fühlen sich an wie ein unverwechselbares Geschenk Griechenlands an die moderne Welt des Weines.

Hitze und Sonne schlecht für Weißwein? Ein Irrtum

Dabei gibt es etwas, das ein wenig kontraintuitiv scheint: Die Vorstellung, dass Hitze und Sonne für reichhaltige Rotweine ausgesprochen gut sind, ebenso aber auch für einen zu hohen Alkoholgehalt und wenig Spritzigkeit bei Weißwein sorgen, ist fest verankert. Die weißen Rebsorten aus den verschiedenen Anbaugebieten sowohl auf den griechischen Inseln als auch auf dem Festland beweisen, dass diese Faustregel nicht immer stimmt. Diese Rebsorten sind hier zu Hause und bringen ausgewogene Weine hervor, die genauso energisch und lebendig sind wie das Nordlicht von Chablis. Dabei überzeugen sie mit ungewöhnlichen Geschmacksprofilen, wie exotischen Früchten oder Mandel- und Zitronenschalen.

Sonne, Meer und Boden, die Nahrung guten Weines

Der Einfluss des Meeres und des Windes ist für viele griechische Weißweine lebenswichtig. Dabei wirkt die Brise kühlend und erfrischend in den Weinbergen, besonders nachts, so dass die Trauben gesund bleiben und ihre Säure behalten. Auch der Boden spielt eine wichtige Rolle. Auf der Insel Santorin, wo der Assyrtiko am besten gedeiht, sind diese Böden vulkanischen Ursprungs. Die Kombination von Sonne, Meer und Boden bringt Weine hervor, die vor Leben zu knistern scheinen.

Von den vielen anderen herrlichen Weißwein-Kombinationen von Land und Weinrebe, die es in Griechenland gibt, sei hier ein kretischer Wein besonders empfohlen: Der blumige Zitrus-Ray-Vilana, der in der Kühle auf 500 Metern über dem Meeresspiegel angebaut wird. Er wird für einen ausgezeichneten Preis von etwa zehn Euro angeboten.

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(LaK)