Griechenland-Tourismus: Sommersaison erwacht

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Der Sommertourismus, der in Corona-Zeiten nahezu vollständig zum Erliegen gekommen ist, beginnt langsam an Fahrt aufzunehmen. Dass in Zeiten wie diesen auch ein Ferienflug etwa nach Griechenland möglich ist, zeigt dabei der Reiseveranstalter alltours. Am 1. Juli startete das Unternehmen mit den Flugreisen, ab 26. Juni öffneten die ersten eigenen allsun-Hotels ihre Türen.

Mittlerweile sind 70 Prozent der Hotels geöffnet. Unter Einhaltung von SicherheitsmaĂźnahmen – wie etwa dem Tragen von Mund- und Nasenschutz sowie Sicherheitsabstand, steht einem Urlaub im SĂĽden nichts mehr entgegen. Zudem ist es notwendig, sich als Reisender nach Griechenland vorab ĂĽber die Website http://travel.gov.gr zu registrieren. AnschlieĂźend, am Tag vor der Einreise, erhält man einen QR-Code zugeschickt, der bei der Einreise vorgezeigt werden muss.

Leere Strände und Hotels

Die Sommersaison habe man sich natĂĽrlich anders vorgestellt, erklärt Thomas DaubenbĂĽchel, Leiter Unternehmenskommunikation bei alltours, im Interview. Vom März bis Ende Juni gab es null Buchungen. Zu Griechenland hat der DĂĽsseldorfer Reiseveranstalter seit jeher ein besonderes Naheverhältnis. „Wir haben uns auf die Griechenland-Ă–ffnung ganz besonders gefreut, da wir vor 45 Jahren die ersten Reisen hierher angeboten haben. AuĂźerdem ist Griechenland nach Spanien die zweitgrößte Sommerdestination.“

Griechenland sei aber auch aus anderen GrĂĽnden im Sommer 2020 interessant, wie der Manager erklärt: „Das Preisniveau liegt auf dem Niveau von 2019, teilweise auch darunter. Und die SicherheitsmaĂźnahmen – etwa die 60-prozentige Belegung – sorgen fĂĽr eine groĂźzĂĽgige räumliche Situation fĂĽr die Gäste.“

Kreta als Beispiel

„50 Prozent des BIP der Insel Kreta werden mit dem Tourismus erwirtschaftet. FĂĽnf Mio. Gäste besuchen unsere Insel jährlich. 2020 ist die Gästezahl um rund 70 Prozent zurĂĽckgegangen“, erklärt Kyriakos Kotsoglou, Commissioner for Tourism in der Region Kreta. Von den insgesamt 630.000 Einwohnern arbeiten rund 100.000 direkt im Fremdenverkehr.

„Um den Gästen auf Kreta einen sicheren Urlaub zu gewährleisten, wurde eine Sicherheitszertifizierung geschaffen, der sich sämtliche Mitarbeiter von Beherbergungsbetrieben unterziehen mĂĽssen“, so der Experte. Das gilt fĂĽr alle Mitarbeiter, vom Housekeeping bis hin zu Bus-Chauffeuren, die Gäste bringen.

Konsequentes Handeln soll Sicherheit gewährleisten

Dass das Reisen in Corona-Zeiten mit einigen Sicherheitsauflagen behaftet ist, liegt klar auf der Hand. „In unseren Hotels verzichten wir auf Vollbelegung“, fĂĽgt DaubenbĂĽchel (alltours) hinzu. Auch die Airlines versuchen mit verschiedenen MaĂźnahmen die Abstände zu vergrößern und so die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Nur verpacktes Wasser und verpackte Snacks werden ausgegeben. Zudem soll der Mittelsitz wenn möglich freigehalten werden.

„Es begann als reines Gesundheitsproblem, weitete sich zu einem wirtschaftlichen aus und wird nun zunehmend auch zu einem sozialen Problem“, meint Kotsoglou nachdenklich. „Es wird ein schlimmer Winter, aber wir werden auch diese Krise meistern“, fĂĽgt er hinzu.

(pressetext.redaktion)

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