Reisen nach Kreta bleiben ein umständliches Unterfangen. Die zu Beginn diesen Jahres beschlossene Verschärfung der Einreiseregeln wurde nun von der griechischen Regierung bis zum 8. Februar verlängert.

PCR-Test und Quarantäne zwingend erforderlich

Seit Anfang Januar müssen sich Reisende nach ihrer Ankunft in eine siebentägige Quarantäne begeben. Eigentlich wäre diese Regelung nun ausgelaufen. Da die Zahl der Corona-Infektionen in beinahe allen anderen Ländern stagniert oder sich sogar verschärft hat, wurden nun die entsprechenden Maßnahmen auf griechischer Seite verlängert. Das hat zur Folge, das jeder Reisende bereits vor dem Betreten des Flugzeugs einen negativen PCR-Test vorlegen muss. Darüber hinaus muss in einem entsprechenden Formular der Ort angegeben werden, in dem man die nachfolgende Quarantäne verbringen wird. Dies dient dient der besseren Nachvollziehbarkeit möglicher Infektionsketten. Nach Ankunft in Griechenland muss sich jeder Einreisende in eine 7-tägige Quarantäne begeben. In der Praxis bedeutet das, dass sich die entsprechenden Personen direkt nach Ankunft entweder in einer Ferienunterkunft oder zu Hause isolieren muss.

Impfpass im Gespräch

Die spürbaren Auswirkungen, die derlei Maßnahmen vor allem auf die Tourismusbranche haben, treffen die Griechen hart. Deswegen wird auf griechischer Seite weiterhin versucht, eine Alternative zu den Quarantänepflichten bei der EU durchzusetzen. Griechenlands Premierminister Kyriakos Mitsotakis setzt sich seit längerem für die Einführung eines EU-weit gültigen Impfpasses ein. Dies würde nach seiner Auffassung die individuelle Reisefreiheit erhöhen, denn geimpfte Personen könnten unter Vorlage des entsprechenden Dokumentes frei reisen. Es ist davon auszugehen, dass die diesbezüglichen Verhandlungen erst zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden, da noch keine verlässlichen Daten darüber vorliegen, inwiefern geimpfte Personen wirklich kein Ansteckungsrisiko bilden.

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(Ingo Blisse)