Die griechische Regierung k├Ąmpfte in den letzten Wochen und Monaten f├╝r Ihren Vorschlag, einen EU-weit g├╝ltigen Impfpass einzuf├╝hren. Nun gab die Europ├Ąische Kommission ihre Zustimmung zu der entsprechenden Umsetzung.

Datenschutz hat Priorit├Ąt

Die in dem EU-Impfpass verzeichneten Daten sollen ÔÇ×minimalÔÇť sein, die Impfbescheinigungen dagegen einheitlich, damit die Vergleichbarkeit sichergestellt sei. Ebenso f├Ąllt eine gegenseitige Anerkennung unter die Vereinbarung, ein wesentlicher Schritt zur Vereinfachung internationaler medizinischer Zusammenarbeit.

Die Impfnachweise werden sowohl in Papierform als auch elektronisch verf├╝gbar sein. Es ist geplant, dass sie Basisinformationen zu Personalien, dem verwendeten Impfstoff sowie der ausstellenden Beh├Ârde aufgef├╝hrt sein werden. Dabei soll der strenge Schutz der pers├Ânlichen Daten sichergestellt sein.

Griechenland zufrieden ├╝ber Entscheidung der Europ├Ąischen Kommission┬á

Die griechische Regierung, die die Einf├╝hrung des Impfpasses angeregt und unterst├╝tzt hatte, freut sich ├╝ber die Entwicklung. Die EU-Kommissarin f├╝r Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Stella Kyriakidou, begr├╝├čte in einer Verlautbarung die neue Genehmigung.

„Die interagierenden Impfbescheinigungen werden f├╝r die B├╝rger ein signifikantes Werkzeug w├Ąhrend der Dauer der Pandemie, aber auch nach deren ├ťberwindung sein.“

Stella Kyriakidou,

Kommissarin f├╝r Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Unbeeinflusst von der Entscheidung Br├╝ssels werden die Arbeiten am Netzwerk ÔÇ×eHealthÔÇť einschlie├člich der weiteren Festsetzung der erforderlichen Ma├čnahmen f├╝r Datenschutz und Sicherheit weitergef├╝hrt.

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(Ingo Blisse)