In den vergangenen Tagen wurde Kreta erneut von einem heftigen Sturm heimgesucht, der Schäden auf der gesamten Insel anrichtete. Dabei sorgten Orkanböen und Starkregen für Überschwemmungen, vielfache Schäden und ein Verkehrschaos.

Straßensperrungen und erneute Schließung des Flughafens

Das Tief „Imka“ sorgte bereits zu Wochenbeginn dafür, dass die griechischen Meteorologen Unwetterwarnungen herausgegeben hatten. Der Sturm, dessen Ausläufer auch andere griechische Inseln in Mitleidenschaft zogen, traf jedoch vor allem Kreta. Gerade in den beliebten Urlaubsregionen Alikarnassos und Malia mussten aufgrund der Überschwemmungen zahlreiche Straßen gesperrt werden.

Der Flughafen Heraklion wurde für vier Stunden geschlossen, der Flugverkehr stand in dieser Zeit komplett still. Dies war innerhalb weniger Wochen das zweite Mal, dass die Verantwortlichen des Flughafens Heraklion Nikos Kazantzakis aufgrund meteorologischer Einflüsse weder Starts noch Landungen erlauben konnten.

Hagelkörner so groß wie Wachteleier

Hagelschicht in den Bergen

Zeitgleich hagelte es in den Bergen Kretas ausnehmend heftig. Eine bis zu 50 cm dicke Hagelschicht hatte sich mancherorts auf den Straßen gebildet. Zahlreiche Häuser, Autos und Hotels wurden durch den heftigen Hagelschlag zum Teil stark beschädigt.

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(Ingo Blisse)