Am vergangenen Freitag hat Griechenland die Urlaubssaison offiziell eröffnet. Dies geht mit der Lockerung zahlreicher Coronabeschränkungen einher. Der Tourismusminister Harry Theoharis verkündete vor dem antiken Poseidontempel den Neustart des Tourismus für sein Land. Auf Kreta wurden am letzten Freitag 15 Flüge erwartet, am Samstag waren es 24. Die meisten der ankommenden Flugzeuge kamen dabei aus Deutschland, weshalb bereis an diesem Wochenende zahlreiche Urlauber aus der Bundesrepublik den Strand und das Meer genießen konnten.

„Wir lassen die dunklen Wolken der Angst und Unsicherheit hinter uns“

Tourismusminister Harry Theoharis

Nachdem vor einigen Tagen die Quarantänepflicht für Touristen aufgehoben worden war (Leben-auf-kreta.de berichtete), öffneten inzwischen auch die Restaurants und Geschäfte Kretas, ebenso wie die zahlreichen Museen nach dem siebenmonatigem Lockdown. Die Reiseverbote zwischen den Regionen wurden am letzten Wochenende ausgesetzt. Einheimische müssen sich beim Verlassen der Wohnung nicht mehr per SMS bei den Behörden anmelden. Trotz aller Lockerungen müssen Reisende berücksichtigen, dass sie bei einem Besuch Kretas mit dem Flugzeug oder dem Schiff einen Impfnachweis oder einen negativen Coronatest vorlegen müssen.

Ambitionierte Impfkampagne erfolgreich

Zwar traf die dritte Welle der Coronapandemie Griechenland besonders hart (die Mehrheit der rund 10.000 Todesfälle entfiel auf die vergangenen Monate), jedoch zeigte die Beschleunigung der Impfkampagne vor der Sommersaison Wirkung. Bereits letzte Woche wurden alle Schulen wieder geöffnet. Tourismusminister Theoharis weist darauf hin, dass gerade auf den bei Touristen beliebten Inseln die Impfkampagne weit vorangeschritten ist. Bis jetzt ist dort bereits ein Drittel der Menschen geimpft und bis Ende Juni sollen alle Inselbewohner einen vollständigen Coronaschutz erhalten haben. Beste Aussichten also für einen unbeschwerten Kreta-Urlaub.

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(Ingo Blisse)