Die freundliche Taverne „Doxa“ ©PhotoArt Claudia Kleemann

Zehn Kilometer südwestlich von Heraklion nahe dem Ort Marathos befindet sich die kleine Doxa-Höhle. Um sie zu besuchen, wählt man am besten die „Old Road“ von Rethymno nach Heraklion und hält Ausschau nach der Taverne „Doxa“. Diese befindet sich exakt oberhalb der Höhle. Im „Doxa“ wird man sehr freundlich von den Wirtsleuten empfangen und erhält für die kostenlose Höhlenbegehung auf Wunsch eine gut funktionierende Taschenlampe (das ist auch notwendig). Wir empfehlen gutes Schuhwerk, da es in der Höhle teilweise sehr glatt und feucht ist.

Von der Taverne aus führt eine Steintreppe zum dem rund 30 Meter tiefergelegenen Höhleneingang. Rechts und links der Treppen sind diverse Bienenvölker angesiedelt. Den schmackhaften und gesunden Honig kann man in der Taverne käuflich erwerben.

Auf kleinem Raum viel Bestaunenswertes

Natürliche, steinerne Kunstwerke ©PhotoArt Claudia Kleemann

Die Doxa-Höhle besteht aus vier Räumen mit einem Gesamtausmaß von etwa 50 Metern. Zwar ist es im Innenbereich sehr feucht und kühl, aber dies stellt zumeist eine sehr willkommene Abkühlung an einem heißen Sommertag dar. Der erste Raum besitzt in seinem Zentrum eine Gesamthöhe von sechs Metern und eine Ausbreitung von zehn mal fünfzehn Metern. Leider haben hier einige unverbesserliche Souvenirjäger einige Schäden an den Stalaktiten angerichtet, weshalb sie dort teilweise abgeschlagen umherliegen (die Rede ist von den Stalaktiten). Scheinbar stellte sich deren Abtransport letztendlich doch als zu mühselig heraus.

Vom ersten Raum der Doxa-Höhle aus gelangt man über einen schmalen Gang in den zweiten Raum, von wo aus der Weg nach dem Überwinden von Sinterbarrieren in die weiteren zwei Räume führt. Hier kommt man aufgrund der wunderbaren und größtenteils unbeschädigten Stalagmiten und Stalaktiten aus dem Staunen kaum heraus.

Blick nach Heraklion ©PhotoArt Claudia Kleemann

Nach dem Geklettere im Inneren der Doxa-Höhle lohnt es sich, bei einem leckeren Kaffee oder einen frisch gepressten Orangensaft auf der Terrasse des „Doxa“ den fantastischen Ausblick auf Heraklion und das Mittelmeer zu genießen. Häufig kommt es dabei zu einer netten Plauderei mit den Wirtsleuten.

Wichtiger Hinweis: Die Doxa-Höhle ist nicht touristisch erschlossen. Daher erfolgt deren Erkundung auf eigene Gefahr.

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