Der im November verhängte griechische Lockdown zeigt positive Wirkung. Dabei haben vor allem die strengen Kontaktbeschränkungen zu einer rückläufigen Zahl von Corona-Neuinfektionen geführt. Infolge dieser erfreulichen Entwicklung dürfen seit gestern Geschäfte des Einzelhandels wieder öffnen – allerdings nur probeweise und unter strengen Auflagen.

Lockerung nach harten Maßnahmen

Lediglich 240 Neuinfektion am vergangenen Sonntag, das sind Zahlen, von denen wir hierzulande nur träumen können. In Griechenland sind sie Realität, ein eindeutiges Indiz, dass die strengen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie deren nationale Rückläufigkeit vorangetrieben haben.

Die Auswirkungen der Entscheidung der griechischen Regierung, den Einzelhandel wieder zu öffnen, sollen in dieser Woche genau beobachtet und analysiert werden. Am kommenden Montag wir voraussichtlich bekanntgegeben, welche weiteren Regelungen beschlossen werden.

Trotzdem, auch in diesen Tagen kann nicht von Normalität für potenzielle Kunden des Einzelhandels gesprochen werden. Der Besuch eines Geschäfts muss beispielsweise per SMS mit der Codenummer „2“ an die Hotline 13033 angemeldet werden. Anschließend erhält man im Regelfall eine für zwei Stunden gültige elektronische Genehmigung.

Geschäfte offen, Bezuschussung des Einzelhandels läuft weiter

Kretische Geschäfte dürfen unter Beachtung einer eingeschränkten Kundenzahl zwischen 7 und 20 Uhr geöffnet haben, auch sonntags. Die staatliche Bezuschussung für den Einzelhandel wird zu dessen Freude trotz der Erlaubnis zur Wiedereröffnung fortgeführt.

Virologen werden die Entwicklung der Infektionszahlen in den kommenden Wochen sehr aufmerksam im Auge behalten. In der Hoffnung, dass die Zahl der Neuinfektion nicht dramatisch zunimmt, ist mit einer weiteren Lockerung der Maßnahmen zu rechnen.

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Ingo Blisse)