Das hatte sich ein frisch vermähltes Paar bei seiner Hochzeit nahe Chania ganz anders vorgestellt. Anstelle eines unbeschwerten Tages bekam der Bräutigam eine schmerzliche Geldstrafe aufgebrummt.

Inspektion in der Kirche

Auch Hochzeiten sind nicht vor Corona-Inspektionen gefeit. Das überraschte vor allem das junge Paar, das sich in einer Kirche in der Gegend von Kissamos im Regionalbezirk Chania das Ja-Wort geben wollte. Die Inspektoren stellten dabei fest, dass eine Zuwiderhandlung gegen das Corona-Gesetz vorliegen würde. Nach der anschließenden polizeilichen Überprüfung bestätigten die Verantwortlichen den Verstoß gegen die momentan gültigen Regulierungen. Die Polizei verhängte daraufhin eine empfindliche Ordnungsstrafe von 3.000 Euro wegen Verstoßes gegen die Coronavirus-Maßnahmen – gegen den frisch vermählten Bräutigam. Für die meisten Gäste endete in diesem Moment abrupt die Feierlichkeit, da eine Fortführung mit der vorhanden Menge an Gästen nicht genehmigt wurde.

Polizeiliche Wache bei der Hochzeitsfeier

Damit war jedoch der „schönste Tag des Lebens“ für das junge Paar noch nicht genug ruiniert. Damit an der anschließenden Hochzeitsfeier nicht wieder mehr Gäste teilnahmen, als es unter den momentanen Bedingungen erlaubt ist, bewachte die Polizei den Eingangsbereich. Dabei prüfte sie, dass die Zahl der zugelassenen Gäste nicht noch einmal überschritten wurde. Die Wache hielt die Polizei bis 2:30 durch. Den Jungvermählten blieb nichts anderes übrig, als sich den Gegebenheiten zu fügen. Wir hoffen, dass sie trotz der unerwarteten Ereignisse ein schönes Hochzeitsfest feiern konnten. Unvergessen wird es ihnen auf jeden Fall bleiben.

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(LaK)