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Große Kopfschmerzen bei Fachleuten und Behörden: Gefälschte 50-Euro-Banknoten, die sehr schwer von den echten Scheinen zu unterscheiden sind, haben den Markt von Tympaki überflutet. Auch Shops, Apotheken, Lebensmittelgeschäfte, Kioske und Taxifahrer waren betroffen, da das Geld sehr schnell in den weiteren Umlauf geriet. Eine behördliche Warnung gab es erst, als viele falsche Banknoten bereits mehrfach den Besitzer gewechselt hatten.

„Affen-Geld“ kaum zu entdecken

Bei dem sogenannten „Affen-Geld“ ist es ausgesprochen schwierig, die Fälschung zu erkennen. Infolgedessen akzeptierte der Großteil der Händler und Käufer die falschen Noten, ohne mit einer Täuschung zu rechnen.

Besonders schwierig zeigt sich die Entdeckung des gefälschten Geldes, da die speziellen Maschinen, die zur Echtheitsprüfung von Geldscheinen häufig in Geschäften genutzt werden, die gefälschten 50-Euro-Banknoten nicht erkennen. Lediglich Banken besitzen die fortgeschrittene Technik, um das Falschgeld einwandfrei auszumachen.

Für den Betrachter zeigt sich der einzig sichtbare Unterschied zu regulärem Geld darin, dass die Linien an der Relief-Seite nicht dem Original entsprechen beziehungsweise nicht vorhanden sind.

Vorsicht bei Einkäufen

Wer in diesen Tagen Kreta bereist, der sollte Vorsicht walten lassen, wenn er einen 50-Euro-Schein erhält. Zu empfehlen ist, die jeweils ausgebende Person zu bitten, in kleineren Scheinen zurückzuzahlen. Da die Menge der falschen Scheine recht hoch zu sein scheint, werden sie sich auf der Insel wohl auch schnell verbreiten. Tipp: Wer nur mit kleineren Beträgen oder Bargeldlos bezahlt, der läuft erst gar nicht Gefahr, versehentlich in Besitz des „Affen-Geldes“ zu gelangen.

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(LaK)