Nun auch strengere Corona-Beschränkungen auf Kreta

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Gestern Abend erreichte kretische Handynutzer eine Nachricht, die die neuen SondermaĂźnahmen der griechischen Regierung bekanntgab. Die darin beschriebenen Regelungen bestehen vorerst bis zum 14. September.

Hintergrund der sofort umzusetzenden Maßnahmen ist der Fakt, dass sich die Zahl der Corona-Fälle in den letzten Tagen erheblich vergrößert hat. Zwar liegt Griechenland im internationalen Vergleich noch immer im unterdurchschnittlichen Bereich bei den nachgewiesenen Infektionen, aber  die Regierung folgt weiter ihrem Kurs. Mit ihrem präventiven Umgang mit dem Virus hatte sie erreicht, dass die Infektionszahlen erfolgreich im Griff behalten werden konnten.

Erhöhung der Infektionszahlen überrascht nicht

Wie bereits bei vorangegangenen Maßnahmen werden Verstöße mit empfindlichen Strafen belegt. Deshalb ist davon auszugehen, dass die Umsetzung zügig vonstatten geht. Ganz überraschend kamen die Maßnahmen der Regierung ohnehin nicht, denn die vielen internationalen Touristen der letzten Wochen sorgten für ein stark erhöhtes Übertragungsrisiko. Dies war bereits vor der Wieder-Eröffnung der Grenzen abzusehen.

Was sich auf Kreta ändert

Die Mundschutzpflicht gilt ab heute sowohl in Innenbereichen wie auch in Außenräumen. Wer eine Taverne oder eine Gaststätte besucht, der darf mit höchstens vier Personen an einem Tisch sitzen, wenn es sich nicht um Familie ersten Grades handelt. Darüber hinaus sind Ansammlungen von mehr als neun Personen an einem Ort untersagt. Feiern und Märkte dürfen bis zum Ablauf der Frist ebenfalls nicht stattfinden.

ACHTUNG:

Die neuen Regeln betreffen NUR die Präfektur Heraklion!
In Lassithi und Rethymnon ist alles weiterhin wie bisher.
Und mit Sicherheit wird auch nur in der Stadt Heraklion kontrolliert, im Süden in den kleinen Urlaubsdörfern wird keine Streife langfahren und Tickets ausstellen.

(LaK)

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