Alt und neu harmonieren in Rethimno ©PhotoArt Claudia Kleemann

Die sehenswerte, gleichermaßen pulsierende  Universitätsstadt Rethimno ist ein Ort voller Leben, wunderschöner Eindrücke und dazu auch noch der ideale Ausgangspunkt für diverse Ausflüge, egal in welche Richtung. Neben der ausgebauten Küstenstraße im Norden bietet sich auch die gute Verbindung Richtung Agia Galini im Süden an. Rethimno selbst liegt im Norden Kretas zwischen der Hauptstadt Heraklion und Chania.

Die lange Geschichte Rethimnos

Die Stadt blickt auf eine lange Geschichte zurück. Die ersten Besiedlungen soll es schon 2.000 bis 6.000 Jahre vor Christi gegeben haben. Wie beinahe alle an der Nordküste befindlichen Städte war auch Rethimno zuerst von den Venezianern und anschließend von den Osmanen besetzt. Von diesen Zeiten zeugen heute noch viele historische Gebäude, die man in Rethimno vorfindet.

In Rethimno sind mehrere interessante Museen ansässig, die zu einer Besichtigung einladen. Dabei sind das Archäologische  Museum mit seinen spätminoischen Exponaten, und das Volkskundemuseum mit Stickereien, Trachten, Keramik und vielem mehr besonders hervorzuheben.

Besichtigungsmöglichkeiten in Hülle und Fülle

Die historische Festung thront auf einem Hügel über Rethimno ©PhotoArt Claudia Kleemann

Einen weiteren Höhepunkt bildet der Besuch der bekannten Festung Rethimno „Fortezze“ aus dem 16. Jahrhundert, die schon alleine durch ihre gigantische Größe beeindruckt.

Darüber hinaus gibt es viele wunderschöne Kirchen und Moscheen zu bestaunen, und auch der Besuch des Rimondi Brunnen und die Porta Guora gehören beim Besuch von Rethimno zum touristischen Pflichtprogramm.

Erst in den 50er Jahren wurde Rethimno über die alten Stadtgrenzen hinaus bebaut. Es entstand eine moderne Metropole, in der Historie auf Betonbauten trifft. Diese Verbindung von Alt und Neu fasziniert jeden Besucher. Dazu bietet die Stadt hervorragende Shoppingmöglichkeiten. Wer nach einer anstrengenden Einkaufstour etwas Erholung wünscht, der findet diese im Stadtgarten von Rethimno.

Anziehungspunkt Venezianischer Hafen

Natürliche Schönheit in Rethimnos Stadtgarten ©PhotoArt Claudia Kleemann

Im Venezianischen Hafen reiht sich Taverne an Taverne. Wer sich hier niederlässt, kann das bunte Treiben im historischen Hafen genüsslich beobachten. In den vielen beschaulichen Gassen im Umkreis laden Geschäfte und weitere Restaurants zum Bummeln ein.

Neben dem alten venezianischen Hafen wurde ein weiterer, größerer Hafen errichtet. Hier können sogar Kreuzfahrtschiffe anlegen.

Rethimno steht mit Chania in Konkurrenz, welche Stadt wohl die schönere ist. Natürlich liegt das im Auge des Betrachters. Man sollte beide Orte besucht haben, um sich selbst ein objektives Urteil bilden zu können.

(Claudia Kleemann)