Hierzulande wehrt sich die Bundesregierung gegen Erleichterungen für Personen, die bereits gegen Corona geimpft wurden. Gerade im Tourismusbereich gehen einige Länder hier andere Wege – nun auch Griechenland. Nachdem der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis bereits seit Längerem für eine höhere Reisefreiheit für geimpfte Menschen kämpfte, wurde nach Aussage des Tourismusministers Harry Theoharis nun die Impfung als eine von zwei Möglichkeiten zur Einreise bestätigt.

„Die Voraussetzung für eine Reise in unser Land ist der negative molekulare Test oder die Impfbescheinigung.“

Harry Theoharis

Griechischer Tourismusminister

Trotzdem Griechenland keine vollständige Lockerung der Einschränkungen verspricht, geben die frühzeitigen Ankündigungen Grund zur Hoffnung für Griechenland- bzw. Kreta-Reisen in diesem Jahr. Die damit verbundenen Einschränkungen beziehen sich lediglich darauf, dass ein aktueller, negativer Corona-Test vorgelegt werden muss. Die Signale aus Griechenland sind auch für deutsche Tourismusveranstalter Grund zur Freude, denn sie ermöglichen die dringend notwendige Planbarkeit.

Einschränkungen auf dem Weg zur Lockerung

Seit November 2020 ist die Einreise nach Griechenland mit mehrfachen Einschränkungen gekoppelt. So ist neben einem negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, auch eine siebentägige Quarantäne vorgeschrieben. Des Weiteren müssen sich die Reisenden spätestens 24 Stunden vor Abreise online registrieren. Daraufhin erhalten sie einen QR-Code, den sie bei der Einreise vorgezeigt werden muss. Diese Bestimmungen gelten vorerst bis zum 22. Februar.

Kurz noch etwas zum aktuellen Stand der griechischen Corona-Zahlen: Zwar hat sich die Zahl der Ansteckungen landesweit wieder leicht erhöht, jedoch betrifft dies kaum die griechischen Inseln. So zählt Kreta auch weiterhin nicht als nationales Risikogebiet, was ebenfalls Hoffnung auf einen lohnenswerten Urlaub in diesem Jahr macht.

Weitere aktuelle Nachrichten findest Du hier

(Ingo Blisse)