Es kam nicht ganz unerwartet, als gestern eine Verlängerung des Lockdowns in Griechenland bekannt gegeben wurde. Dieser sollte eigentlich heute enden – daran geglaubt haben jedoch auch eingefleischte Optimisten nicht.

Die Lockerungen, die die griechische Regierung für die Weihnachtsfeiertage beschlossen hatte, hatten nach Angaben der nationale Gesundheitsbehörde für einen deutlichen Anstieg der Fallzahlen gesorgt. Diese bewegen sich zwar noch immer auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau, aber die Anzahl der Intensivbetten im gesamten Land ist stark eingeschränkt. Darüber hinaus will man die Gefahr einer dritten Infektionswelle nicht unterschätzen.

Quarantäne-Zeit wird verlängert

Neben den Bestimmungen, die für die gesamte griechische Bevölkerung gelten, sind nun auch wieder Einreisende, also auch Kreta-Besucher, betroffen. Eine vorübergehende Verschärfung der Einreiseregelungen sieht eine verpflichtende siebentägige Quarantäne für alle Personen vor, die Griechenland besuchen. In den letzten Wochen war die entsprechende Zeitspanne auf lediglich drei Tage herabgesetzt worden.

Eine kleine Lockerung im griechischen Kampf gegen Covid 19 gibt es seit Montag dennoch zu verzeichnen: Die Kitas, Grundschulen und Sonderschulen des Landes wurden wieder geöffnet. Wir wünschen den Griechen und uns, dass dies ein erster kleiner Hinweis auf eine schrittweise Normalisierung sein wird.

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(Ingo Blisse)

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