Eigentlich ist das Wetter ja nicht unser Thema, aber heute machen wir aus gegebenem Anlass eine Ausnahme. Es ist die Wetterfront „Ianos“, das erste Schlechtwetter des Herbstes 2020, die Griechenland ab heute heimsuchen wird. Laut einer Prognose des Wetterdienstes des Nationalen Observatoriums in Athen kommt es zu einer atmosphärischen Störung im Bereich des zentralen Mittelmeers. „Ianos“ soll nach der Einschätzung von Meteorologen allmählich an Stärke zunehmen und dabei den gesamten griechischen Raum treffen.

Genaue Vorhersage schwierig

Trotz aller Sturmwarnungen betonen die Wetterwissenschaftler, dass noch nicht klar ist, welchen Weg „Ianos“ in Griechenland einschlagen wird.  Gerade in den Übergangsjahreszeiten sind Vorhersagen unsicher. Ebenso ist noch nicht klar, ob „Ianos“ tropische Charakteristika annehmen oder sogar die Voraussetzungen für die Einstufung als Mittelmeer-Hurrikan erfüllen wird. Sicher dagegen ist, dass die Wetterfront mit starken Regenfällen einhergehen wird. Diese treten vor allem im Ionischen Meer und in den südlichen Landesteilen auf. Gewitter und starke Sturmwinde werden vor allem auf See wüten.

Kommt Kreta mit einem blauem Auge davon?

Kreta könnte nach bisherigen Einschätzungen im Vergleich zum Festland relativ glimpflich davonkommen, aber eine Garantie dafür gibt es nicht. Zwar fallen laut den Meteorologen die Temperaturen auf ungewohnte 10°C, aber es besteht eine gute Chance, dass unsere Lieblings-Insel von den heftigsten Sturmschäden verschont bleibt. Also, Augen zu und Daumen drücken!

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(LaK)

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