Die griechische Regierung reagiert auf die gestiegene Zahl von Corona-Fällen. Sie verschärft ihre Maßnahmen in Städten und den primären Urlaubsregionen, wozu auch Kreta zählt. Die neuen Anordnungen kommen nicht überraschend, denn bisher weisen die Griechen infolge ihrer präventiven Maßnahmen eine geringe Zahl von Corona-Infektionen auf.

Bars und Tavernen schließen um 24 Uhr

Die Verschärfung der Maßnahmen begründet sich auf mehr als 200 nachgewiesene Corona-Fälle innerhalb eines Tages. Die Regierung beschloss daraufhin, dass alle Tavernen, Bars und Diskotheken in den betroffenen Regionen spätestens um 24 Ihr schließen müssen. Neben Kreta betrifft die Regelung auch die Inseln Santorin und Mykonos. Eine Regierungssprecherin in Athen teilte mit, dass die Beschränkungen vorerst bis zum 23. August in Kraft bleiben.

Negativer Corona-Test verpflichtend

Eine weitere Maßnahme betrifft alle auf dem Landweg ankommenden Personen. So müssen diese ab dem 17. August einen negativen Corona-Test vorlegen, um auf Kreta einreisen zu dürfen. Dabei ist es unerheblich, aus welchem Herkunftsland sie stammen. Das Auswärtige Amt in Berlin aktualisierte seine Reisehinweise für Griechenland entsprechend den neuen Vorgaben.

Neben den Einschränkungen, auf die sich Kreta-Reisende in dieser Zeit einstellen müssen, treffen die Regelungen auch wirtschaftliche Bereiche. So wurde die traditionelle Messe von Thessaloniki, die für den Zeitraum vom 5. bis 13. September geplant war, kurzerhand abgesagt. Dies ist besonders bedauerlich, da in diesem Jahr das Partnerland Deutschland gewesen wäre.

Wenn Sie mehr aktuelle Informationen über Kreta haben wollen, klicken Sie einfach hier

(LaK)